Forschung - Bildung - Inter- & Multidisziplinäre Zusammenarbeit - Public Relation - Digitalisierung

„Physiotherapie ist die Expertise funktionell orientierter Verhaltensänderung über psychologische Strategien, die alle das gemeinsame Ziel einer Belastbarkeitsoptimierung auf individueller Ebene darstellen. Die psychologischen und motorischen Themeninhalte prägen das Bild des Physiotherapeuten und machen ihn zum Experten für funktionelle, motorische und damit verbundene psychologische Indikationen (Alt 2018).“

 

Meine Motivation

Als jemand, dessen menschliche und berufliche Entwicklung von dem Willen, Zusammenhänge zu erkennen, zu verstehen und gegebenenfalls zu verbessern, geprägt ist, fielen mir die Potentiale meines Berufes schon frühzeitig auf. Die Motivation, Schwächen, wie zum Beispiel die oft lückenhaften und wenig standardisierten Ausbildungen, die geringe Wertschätzung von inter- und multidisziplinärer Zusammenarbeit, der Mangel an Fortschritt, wie es derzeit vor allem durch die Digitalisierung ersichtlich ist und die Motivationslosikgeit seitens unterschiedlicher politischer Akteure*innen, entstand für mich durch das Bewusstsein genau dieses Potentials.

Der Nutzen und vor allem die Notwendigkeit der Disziplinen im Gesundheitswesen, wie zum Beispiel die Physio-, Bewegungs- und Egotherapie, die Psychologie, die Sport-, Fitness - und Ernährungswissenschaften, ist enorm. So gelten die medizinischen Disziplinen und deren im Gesundheitswesen vorzufindenden Ableitungen als systemrelevant, was allein durch die Kraft der Logik leicht veranschaulicht werden kann. Man stelle sich vor: Einer bestimmten, wohlbetuchten Bevölkerungsgruppe obliegt das alleinige Recht am Besitz von teuren Immobilen. Niemand würde anhand dieser Tatsache ein gesamtgesellschaftliches Aufschreien erwarten. Doch wenn Sie nun die teuren Immobilien durch medizinische Leistungen austauschen würden, gingen Sie sicherlich von einer anderen gesellschaftlichen Reaktion aus. Anders ausgedrückt heißt das, dass die Medizin und die Gesundheit für alle Individuen gleichermaßen verfügbar sein müssen, egal, welcher gesellschaftlichen Schicht sie entsprechen.

Diese Erkenntnis stellte für mich neben der persönlichen Erfahrung durch meine berufliche und wissenschaftliche Arbeit sowie meiner Tätigkeit als Autor die Motivation dar, mich stetig stärker für das klar erkennbare Potential meiner und anderer Disziplinen im Gesundheitswesen zu engagieren. Dabei ist mir die attraktive, aber genauso die tiefgründige, detaillierte und zukunftsweisende Vermittlung von Fakten, Zusammenhängen und Visionen besonders wichtig geworden. Nach nun fünf erfolgreich publizierten Fachbüchern rund um die professionelle, therapeutische Medizin und deren Ableitungen, wie zum Beispiel in Richtung der entsprechenden Ökonomie, sah ich mich nun motiviert, meine Gedanken und meine Leidenschaft zu forcieren. Die Gesundheit ist das wohl wichtigste Geschenk des Lebens, weswegen ich stolz bin, in meinem Leben durch die Arbeit in meinen Büchern einen Teil zu dieser wertvollen Qualität beitragen zu dürfen.

Mit motivierenden Grüßen

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Nach dem Abschluss meiner beruflichen Ausbildung als Dipl. Physiotherapeut 2010 fehlten mir auf viele fachliche Fragen zu dieser Zeit ausreichende Antworten. Am meisten beschäftigte mich die Frage nach der damals offensichtlich gering vorzufindenen Evidenz in der therapeutischen Medizin und vor allem die dadurch entstehenden Kontroversen. Zur Beantwortung dieser grundlegenden Frage, deren Ableitungen und Abhandlungen mich bis heute intensiv beschäftigen, begann ich

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kurzbiografie

2012 das Bachelorstudium für Physiotherapie in den Niederlanden (Hoogeschool Thim van der Laan), welches ich nachfolgend erfolgreich abschloss. Doch anstatt ausführliche Antworten auf meine Fragen im Hinblick auf die Distanz zur professionellen Entwicklung und Umsetzung der großen Potentiale aus der Physiotherapie zu erlangen, verstärkten sich die Fragen fortlaufend. Getreu dem Motto: "Ich weiß, dass ich nichts weiß!" (Cicero, 45 v. Chr.). Weiterhin hochmotiviert und mit der Idee gewappnet, meine generellen Fragen zunächst im Rahmen einer mir besonders attraktiv wirkenden Fachrichtung zu beantworten, studierte ich ab

2013 Sportrehabilitation (Deutsche Sporthochschule Köln). Das Studium konnte ich 2015 erfolgreich mit dem entsprechenden Master of Science abschließen. Nach nun ersten Erfahrungen im selbständigen, wissenschaftlichen Arbeiten und einer ersten erfolgreichen Publikation, verdeutlichte sich mir mein nun schon länger anhaltender Eindruck hinischtlich des Ergänzungspotentials an fachlicher Qualität in meinem Heimatland (Deutschland). Nun stand mir, nach wie vor angetrieben durch meine Fragen und den ersehnten Antworten, nichts mehr im Weg, einen nächsten Schritt zu gehen. Dieser bedeutete für mich

2016 die Auswanderung in die Schweiz, innerhalb dieser ich mich seitdem verstärkt meiner fachlichen und beruflichen Weiterentwicklungen widmen durfte. So folgten mehrere internationale Publikationen und Fachbücher zu verschiedenen Themen rund um das Gesundheitswesen. Vordergründig dabei stehen immer die Kriterien Wissenschaft, Networking, Gesundheitsökonomie und Nachhaltigkeit. Das Weitergeben meiner Gedanken, Lösungen, fachbezogener Wünsche sowie konkrete Utopien wird mir dadurch seit 2016 zunehmend bedeutsamer und vor allem besser umsetzbar, wofür ich bis heute dankbar bin. 

Das aktuelle Gesundheitswesen und sein Potential

Das Gesundheitssystem riskiert seine notwendige Qualität und erleidet eine stetige Deformation durch die immer stärker einwirkende (Ver-)Ökonomisierung. Die einzigartigen Möglichkeiten, Relevanzen, Notwendigkeiten sowie der Nutzen durch die einzelnen Disziplinen aus der Medizin und der Gesundheit dürfen nicht für rein industrielle Absichten missbraucht werden (Abb. 1).

Der Mehrwert des Gesundheitswesens obliegt der Notwendigkeit gesunder und belastbarer Individuen, die frei entscheiden können, wie und welche Ziele sie erreichen möchten. Um dies möglichst effizient und in bestmöglicher Qualität nutzbar zu machen, benötigt es die fünf modernen Schlüsselträger des Gesundheitssystems: Forschung/Bildung, Zusammenarbeit/Networking, Public Relation, Digitalisierung und situative Aufklärung. Die folgende Erläuterung zeigt die derzeitige Situation des Gesundheitswesens und potentielle Lösungen:

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Abb. 1) Gesundheitsmarkt vs. klassischer Markt

  • Medizinische Übernutzung (Spitäler, Medical Center, Praxen, Studios) - Geld steht vor der Profession (Qualität, Ethos, Relevanz, Nachhaltigkeit)

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AKTUELLE SITUATION

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FOLGEN

  • Steigende Krankenkassenbeiträge

  • Missachtung der Menschenrechte (Gesundheit wird missbraucht, zum Beispiel unnötige Operationen, Medikamente, therapeutische Chronifizierung)

  • Sinkende Attraktivität für Fachleute und Interessenten*innen an den Ausbildungen und Studiengängen im Gesundheitswesen (Abb. 2)

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Abb. 2) Klassische Ökonomie vs. Gesundheitsökonomie

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LÖSUNGEN

  • Evidenz

  • Therapiequalität steigern durch effiziente Nachsorge etc., Nachhaltigkeit, interne Abläufe (Kommunikation, Informationsaustausch, Planung etc.), Networking (Projektarbeit etc.)

  • Inter- und multidisziplinäre Zusammenarbeit: alle Disziplinen des Gesundheitssystems, Politik (Verbände), Ausstatter etc.

  • Public Relation: Projekte (Konzepte, Studien, Kooperationen etc.), Networking, Aufklärung, Vermittlung von Lösungen auf Gesundheitsfragen

  • Spezifische Inhalte: Umsetzung der Träger (Abb. 3)

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Die_Schluesselträger_der_neuen_Ökonomi

Abb. 3) Die Träger der modernen Gesundheitsökonomie

REZENSIONEN